Der zauberhafte Familienpark im Schwarzwald

Täglich von 9.00 Uhr bis 17.45 Uhr geöffnet

Steinwild

Das im Hochgebirge oberhalb der Waldgrenze lebende Steinwild war bis auf kleine, in den oberitalienischen Westalpen und im Gran Paradiso-Massiv lebende Bestände ausgerottet worden. Durch geglückte Wiedereinbürgerung konnte nach 1945 in der Schweiz und in Tirol der Bestand wesentlich erweitert werden. Heute gilt die Erhaltung des prächtigen Steinwilds als gesichert. Die prächtigen Hörner werden nie abgestoßen.

Das einzigartige Freigehe im Steinwasen Park mit natürlichen Felsen und Steilhängen bietet den hervorragenden "Kletternkünstlern" ein ideales Gelände und unseren Besuchern ein unbeschreibliches Naturerlebnis.


Gamswild

Die Gemse bewohnt Bergwälder, Steilhänge mit Felsen, Latschenregionen und Geröllhänge oberhalb der Baumgrenze. Dort ist sie in Rudeln anzutreffen, welche meist von einer alten Geiß angeführt werden. Die Hörner werden nie abgestoßen, sondern wachsen zeitlebens. Nach 5 Jahren jedoch nur noch 1 bis 2 mm pro Jahr. Das Haarkleid ist im Sommer kurz und glatt, im Winter aber lang, dicht und dunkel bis schwarz. Im großen Freigehege im Steinwasen Park kann man die Gemsen gut in ihrer natürlichen Umgebung beobachten.


Luchse

Im Jahr des Luchses 2011 kann man das "Pinselohr" im Steinwasen-Park aus der Nähe betrachten. Der Luchs gilt freilebend als das seltenste Tier im Schwarzwald.

Ausgedehnte Waldungen sowie deckungsreiche Ödländer sind Lebensraum des Nordluchses. Noch im Mittelalter war er in allen größeren Waldungen Deutschlands heimisch und diente als einer der wichtigsten Regulatoren des Wildbestandes. Heute ist er nur zeitweise als Einwanderer bei uns zu finden.

Die Jagd erfolgt nach typischer Katzenart: Ansitzen, anschleichen mit anschließendem Sprint und Sprung sowie dem Gebiss ins Genick. Von Ihren Beutetieren lassen die Luchse so gut wie nichts übrig, lediglich größere Knochen und teile des Verdauungstraktes werden nicht verzehrt.


Muffelwild

Die ursprüngliche Heimat des Europäischen Mufflon oder Muffelwilds sind die steinigen und trockenen Bergwälder Korsikas und Sardiniens. Von dort aus haben Tierfreunde und Jäger seit dem 18. Jahrhundert dieses hübsche Wildschaf in vielen Ländern mit Erfolg eingebürgert. Es lebt in kleinen Rudeln, welches von einem alten Mutterschaf angeführt wird. Die mächtigen, schneckenförmigen Hörner der alten Widder erreichen eine Länge von 75cm.


Murmeltiere

Warme und sonnige Hänge mit freiem Ausblick in der Nähe der Schneegrenze sind Lebensraum des allen Bergwanderern wohlbekannten Murmeltieres. Seine Nahrung besteht aus Wurzeln, Kräutern und Gräsern. Von August an beißen sie Graß ab um es zu trocknen und als Neststreu und als Winterfutter in den Bau zu schleppen. Der Winterschlaf dauert je nach Höhenlage des Baues 6 Monate oder auch länger.


Rotwild

Die mitteleuropäische Unterart des Rothirsches ist heute das größte Wildtier unserer Wälder und somit auch vom Steinwasen-Park. Er beansprucht für sich einen weiten Lebensraum mit günstigen Ernährungsbedingungen. Gräser, Kräuter, Feld- und Waldfrüchte, Baumrinde, grünes Laub und junge Triebe bilden seine Äsung. Anfang September bis Mitte Oktober ist die Brunftzeit. Dann hört man am Abend den Rothirsch laut röhren. Die Hirschkuh setzt Ende Mai oder im Juni ein, seltener zwei Kälbchen. Auch beim Rotwild im Steinwasen-Park gab es in diesem Jahr wieder reichlich Nachwuchs. Der Rothirsch wirft jedes Jahr sein Geweih ab, welches dann innerhalb weniger Wochen noch größer und schöner nachwächst.

 


Damwild

In Misch- und Laubwäldern, in der Eben wie auch in Mittelgebirgen, ist der Damhirsch heimisch. Nachdem die Eiszeit ihn in Europa vernichtete oder nach Süden abdrängte, wurde er bereits wieder im Altertum mit Erfolg eingebürgert. Das typische Merkmal ist die beim Hirsch ab dem 5. Lebensjahr sich oberhalb der Mittelsprosse bildende Schaufel. Die Stangen werden jedes Jahr nach dem Winter abgeworfen und über den Sommer neu aufgebaut und vergrößert. Auch in diesem Jahr gab es beim Damwild im Steinwasen Park viel Nachwuchs.


Wildschweine

Das Wildschwein, Stammform unseres Hausschweins, lebt rudelweise in vielen Waldgebieten Europas. Gerade Jungkulturen, Dickungen und sumpfige Stellen werden von ihm bevorzugt. Es ernährt sich als Allesesser von Eicheln, Bucheckern, Pflanzenstoffen des Waldbodens und von Kleintieren aller Art. Der Keiler besitzt mit seinen Eckzähnen gefährliche Waffen. Die Bache wirft bis zu 10 auffallend längsgestreifte Frischlinge.


Waschbären

Der Nordamerikanische Waschbär ist die bekannteste Unterart der Waschbären. Er bevorzugt als Lebensraum bewaldetes Gelände in der Nähe von Teichen, Seen, Bächen und Sümpfen. Er ist überwiegend nachtaktiv. Seine Nahrung besteht aus Kerbtieren, Kleinsäugern, Würmern, Krebsen, Schnecken, Muscheln sowie Pflanzenstoffen. Seine Nahrung „wäscht“ er nur in Gefangenschaft, wo ihm keine Gelegenheit zum Fangen von Wassertieren geboten ist.